| Die Motive der Briefmarkenausgabe LEUCHTTÜRME haben charakteristische
Leuchttürme von allen Teilen der schwedischen Küste zum Vorbild.
Sie repräsentieren sowohl Konstruktionen verschiedener Zeitepochen
als auch eine Anpassung an den Tageszeit-Rhythmus mit Morgendämmerung.
Tag, Abenddammerung und Nacht.
NIDINGEN ist eine Insel im Kattegatt. Hier errichteten die Dänen
im Jahr 1624 ein Leuchtfeuer. Erst im Jahre 1946. als der 23.5 m hohe neue
Betonleuchtturm sein Licht ausstrahlte, verschwand Nidingens altes Wahrzeichen:
Zwei gleiche Leuchtfeuer.
Am SANDHAMMAREN vor der Südküste von Schonen wurden im Jahre 1862 zwei eiserne, rotgestrichene Türme errichtet. Der innere Leuchtturm wurde 1908 ausser Betrieb gesetzt. Aber der äussere steht heute noch, 29.4 m hoch. Die Halbinsel Rådmansö vor Norrtälje ist Mittelschwedens östlichstes Festland. Im Jahre 1839 wurde der 21 m hohe, weisse Turm mit seinem breiten roten Gürtel errichtet und allmählich entstand der Name SÖDERARM. Im nördlichen Teil des Bottnischen Meerbusens, liegt eine gefährliche
Untiefe - Vernersgrundet. Im Jahre 1862 wurde hier ein Feuerschiff verankert,
das heute unter dem Namen SYDOSTBROTTEN bekannt ist. Das Schiff
wurde im Jahr 1963 durch einen Leuchtturm an der gleichen Stelle ersetzt,
ein typisch schwedischer Kassun-Leuchtturrn.
Ausgabe 3 June 1982
Ausgabe 13 März 1979 Stilisierened Feuershiff Ausgabe 7 Juni 1976 Vinga Leuchtturm Ausgabe 1974 Gustaf Dalén Ausgabe 28 August 1992 Gustaf Dalén´s Sonnenventil und Gåsfeten Leuchtturm Schwedisches Leuchtfeuerweisen
1969 sind 300 Jahre verflossen, seitdem das erste schwedische Leuchtfeuer errichtet worden ist. Zur Erinnerung daran hat die schwedische Postverwaltung am 17. November 1969 neue Jubiläums-briefmarken in den Werten von 30 Öre und 55 Öre herausgegeben. Die Briefmarken stellen vier Phasen von der Entwicklung des Leuchtfeuerwesens dar: Ein altes Schwenkstangenleuchtfeuer, Schwedens erstes Feuerschiff "Falsterbo rev", das im Jahre 1844 in Gebrauch genommen wurde, Landsorts Leuchtturm und Svenska Björns Leuchtturm, der im Jahre 1968 eingeweiht wurde. Zeichner: Der schwedische Künstler Gordon Macfie Druck: Drei-farbige Photogravüre auf fluoreszierendem Papier
Im Jahre 1669 wurde das erste Mal ein königlicher Beschluss darüber gefasst, einen schwedischen Leuchtturm - auf Landsort - zu errichten. Zu dieser Zeit gab es schon mehrere Seezeichen im Lande. Diese wurden schwedisch, als Schweden die Provinzen Bohuslän, HaIland und Sehonen im siebzehnten Jahrhundert von Dänemark zurückeroberte. Die älteste Seezeichenaktivität im schwedischen Territorium von heute stammt aus dem Anfang des 12. Jahrhunderts wo den Mönchen eine Konzession erteilt wurden, Feuer aut der Falsterbolandzunge ständig brennend zu haben. Schwedische Seezeichentechnik hat internationalen Ruf gewonnen. Jonas Norberg, Schüler von Christopher Polhem, verbesserte im 18. Jahrhundert die Dochtlampe und war der erste, der bewegliche Spiegel verwendet hat, um das Leuchtfeuerlicht zu verstärken. Im Anfang des 20. Jahrhunderts hat Gustaf Dalén dank seiner Erfindungen Weltruf gewonnen, vorwiegend durch seinen Kennungsgeber für Azetylenleuchtfeuer sowie für sein Sonnenventil. Das wohlbekannte Unternehmen AGA, das Daléns Ideen weiterentwickelt hat, ist wegen Seezeichenausrüstungen von höchster Qualität in der ganzen Welt bekannt. In den letzten Jahren sind die teueren Feuerschiffe durch die vom Reichsamt
für Seeschiffahrt gebauten, vollautomatischen Kassunenleuchttürme
ersetzt worden.
|